"Moonlights"

Es war die faszinierende Zeit der frühen 60er Jahre, in der Bands wie die Beatles, die Stones und die Kinks die Musikszene beherrschten. Wie viele andere typische Tanzkapellen dieser Zeit waren auch die damaligen Moonlights fasziniert von dieser neuen Musikrichtung. Die Band bestand anfangs aus den fünf Musikern Jörg Hoffmann (Gitarre), Eugen Rieker (Schlagzeug), Helmut Zernickel (Trompete und Gitarre), Wolfgang Haag (Orgel) und Gerhard Weiß (Bassgitarre und Saxophon).

Die Moonlights waren im Unterland sehr bekannt und ihre Fans hielten ihnen regelmäßig   bei ausverkauften Tanzveranstaltungen an den Wochenenden  die Treue.

Mitte der 60er gab es eine Ablösung am Schlagzeug durch Eberhard Kircher.
Schließlich holten sich die Moonlights 1967 Herbert Schalamun in die Band. Er war für Bass, Trompete und Saxophon zuständig.


Die Band brauchte nun auch einen Manager und die Moonlights engagierten hierfür ihren langjährigen Freund und Fan Klaus Kircher, besser bekannt als der Guscht.

Damit begann die Ära der vollen Hallen

Durch private und berufliche Veränderungen musste 1968 wieder gewechselt werden. Anstelle von Wolfgang Haag  kam Gerhard Nägele  (Keyboard, Gitarre und Bass) aus der Bottwartaler  Musikszene dazu. Von Eberhard Kircher  übernahm schließlich Dieter Gräber, ehemaliger Drummer bei den „Rockys“ aus Marbach, das Schlagzeug.

Diese überaus erfolgreiche Ära hielt an, bis sich die damaligen Moonlights schließlich durch berufliche Veränderungen 1971 auflösten.

Die drei Freunde Herbert Schalamun, Dieter Gräber und Gerhard Nägele  taten sich noch im selben Jahr mit drei weiteren Musikern, Rolf- und Claus Schmiedel  sowie der Sängerin Gabi Reindl zusammen und gründeten die Band „Airport“. Sie traten damit quasi in die Fußstapfen der Moonlights und spielten sehr erfolgreich, bis schließlich wiederum berufliche Veränderungen die Band zwangen sich1987 aufzulösen.

Für die heutigen Moonlights war das Jahr 1987 wie eine Neugeburt

Anlass dazu war das im gleichen Jahr stattfindende Brückenfest in Lauffen. Guscht, der Manager aus alten Tagen, wünschte sich für sein Fest im Burghof der Alten Vogtei in Lauffen a. N. noch einmal „seine“ Moonlights auf die Bühne zurück. So kam es, dass die ehemaligen Moonlights  nach fast 20 Jahren wieder auftraten – freilich sollte es eigentlich  bei diesem einmaligen Auftritt bleiben.

Als Musiker  waren damals Jörg Hoffmann, Herbert Schalamun, Eberhard Kircher und Gerhard Weiß dabei. Für das Publikum und insbesondere für die Musiker wurde dieser Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis und  quasi zur „Wiedergeburt“ der heutigen Moonlights.

Günther Münzmay, Dieter Gräber und die Sängerin Karin Bartel schlossen sich den Moonlights an. Noch einmal kam es 1990 zu einer Umbesetzung.  Aus beruflichen Gründen musste Gerhard Weiß die Band verlassen und wurde durch Rolf Schmiedel (Gitarre; Voc, Bass, Keyboard) ersetzt.

Die folgenden Jahre waren geprägt von musikalischen Erfolgen und tiefer menschlicher Harmonie innerhalb der Band und im direkten Umfeld. Die Musik stand dabei immer unter dem Motto „Oldies but Goodies“. Wie  früher wurden auch die neuen  Moonlights  wieder durch „Guscht“  Kircher gemanagt.     



2003 schlug das Schicksal erbarmungslos zu. Jörg Hoffmann, der Übervater der Band, den die Moonlights und die Fans liebevoll „unser Joe Cocker“ nannten, starb plötzlich. Es war ein überaus tiefer Schock für die Bandmitglieder und große Trauer kennzeichnete die folgenden Wochen und  Monate. Ende 2003 begann die Suche nach einem Ersatz für Jörg Hoffmann.

Der neue Mann hieß Werner Steigleder, ein im Unterland als Alleinunterhalter aktiver Musiker.  Aufgrund  unterschiedlicher  Vorstellungen und Zielsetzungen trennte man sich aber 2006 wieder.

Klaus (Guscht) Kircher managte die Moonlights  bis Ende 2006 und widmet sich seither
seiner Anfang der 90er-Jahre gegründeten Mundartbühne in Lauffen. Der Posten des Managers wird seit dem Wechsel von Herbert Schalamun ausgeübt.

Mitte 2007 verließ auch Günther Münzmay die Moonlights.

Wiederum stand man fast vor dem Aus.  Doch viele Fans und auch befreundete Bands ermutigten die Moonlights  zum Weitermachen.

Und diesmal hatte man richtig großes Glück!!!

Mit dem Einstieg von Sammy Kunig (Voc, Sax, Perc, Bass) und Charlie Schmid (Piano, Keyboards)  im Sept. 2007 eröffneten sich für die Moonlights nun ganz neue, hervorragende musikalische Möglichkeiten. Seit dem Ausscheiden von Günther Münzmay stand  Rolf Struckmann  den Moonlights technisch mit Rat und Tat zur Seite. Seit Mitte 2008 wirkt er als weiterer Keyboarder und Bassist  in der Band  mit.

Die Moonlights bleiben ihrem Grundsatz treu und bieten handgemachte Musik pur ; also Ton für Ton live gespielt und ohne den Einsatz von Sequenzern oder Playbacks.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem vielseitigen und exzellent vorgetragenen Gesang sowohl seitens der beiden Solisten Karin und Sammy, als auch der anderen Bandmitglieder im Chor.

Zusätzlich zur „Standardbesetzung“ Bass, Gitarre, Drums und Keyboards kommen bei den Moonlights häufig auch zwei Saxophone (Tenor- und Alt-Saxophon) zum Einsatz.

Schwerpunkt des umfangreichen und vielseitigen Repertoires sind dabei die Klassiker aus der Rock- und Pop-Musik.

Kurzum, die Moonlights haben wieder viel Spaß am Musizieren und der Zuspruch der Gäste bei Ihren Auftritten bestärkt die Altrocker  zum  Weitermachen.

Die Moonlights sind  unter dem Motto

                                            „Oldies and more“


                                                           wieder da, und wie…!!!!


Deshalb die Empfehlung: Unbedingt anhören und abtanzen...